In mühevoller Kleinarbeit werden die Leuchter zerlegt und archiviert.

Gebrochene Teile werden wieder mit Silberlot gelötet, versäubert und poliert.

Fehlende Fragmente und nicht reparable Teile werden nachgegossen.

Dazu modelliert der Silberschmied eine Form aus speziellem Sand.

Dieser muss stark verfestigt werden, um dem Abguss eine saubere Oberfläche zu geben.

Jetzt werden noch die Eingusskanäle angebracht. Alles ist bereit zum Gießen! 

Legiertes Silber wird auf 1200 Grad erhitzt und in die Form eingegossen.

Nach dem vollständigen Abkühlen ist die Stunde der Wahrheit gekommen. Ist der Abguss gelungen?

Alle Einzelteile und Fragmente werden restauriert, poliert und schlussendlich wieder zusammengesetzt.

Beide Augsburger Leuchter strahlen wie zu Ihrer Entstehung, leicht und graziös. Ein Meisterwerk der Silberschmiedekunst, von uns zu neuer Schönheit erweckt.

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