klein aber fein...

Wie alles begann...

"Ein paar Schritte nur führen von der belebten Holstenstraße in die Werkstatt von Friedhelm Hänsch, in die beschauliche Welt eines Silberschmieds mit nostalgisch anmutenden Hämmerchen und Blechscheren, Lötlampe und Amboss. Es riecht nach Metall, nach Feuer und Rauch. Und während draussen der hektische Großstadtverkehr lärmt, erklingt drinnen nur ein ruhiges Klopfen. Schlag für Schlag, aber vorsichtig und mit viel Gefühl beult Hänsch eine bauchige, silberne Teekanne mit Elfenbeingriff aus. Eine Antiquität aus den 1870er-Jahren des britischen Empires...."

So begann einen Reportage des Hamburger Abendblattes über unsere Firma.


Die „Altonaer Silber Werkstatt“ blickt auf eine über 130-jährige Geschichte zurück. Der heutige Inhaber Friedhelm Hänsch übernahm 1998 die bereits im Jahre 1877 unter dem Namen „Silber-Specht“ gegründete Firma nach mehrjähriger Zusammenarbeit und setzt so die Tradition des Hamburger Meisterbetriebes erfolgreich fort.

Silber-Specht entstand ursprünglich aus der Reparaturwerkstatt für Tisch- und Tafelsilber des

Herrn H.A. Peters, welcher vermutlich schon weit vor dem Jahr 1835 das Tafelsilber der Stadt Hamburg und seiner betuchten Kaufleute aufarbeitete und betreute.

In der Hamburger Bechtstr. 21 entstand aus der ehemaligen Reparaturwerkstatt das Unternehmen Silber-Specht, ein Fachbetrieb für Tisch- und Tafelgerät, in dem zum damaligen Stand der Technik bereits hervorragend versilbert und vergoldet wurde.


Mit ihrem Know-how und Technologievorsprung betreute die Firma Silber Specht das hanseatische Hotelsilber bis weit in das 20. Jahrhundert hinein. Bereits in dieser Zeit hörte man von den ersten Aufarbeitungen antiquarischer Silbergegenstände in der "Spechtschen Werkstatt".

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, nach dem Ableben des letzten Inhabers, Carl Specht, kaufte ein Hamburger Messerschmied das Unternehmen und versuchte, die Tradition fortzusetzen. Die Werkstatt und die Galvanoanstalt siedelten um nach Hamburg-Altona, wo sie bis heute betrieben werden.


In dieser Zeit lernte Friedhelm Hänsch, der jetzige Betreiber und Inhaber der Altonaer Silber Werkstatt die beiden Altgesellen der Firma Silber Specht kennen, welche mit den Werkstätten in die Hamburger Holstenstraße umgezogen waren. Er hörte von ihren Ideen und erlernte Ihre Techniken. In den folgenden Jahren absolvierte er umfangreiche Lehrgänge und Ausbildungen in den verschiedensten Städten Deutschlands und erwarb u.a. auch zwei Meistertitel.

Den "Schneidwerkzeugmechaniker-Meister" in Hamburg und den "Galvaniseur und Metallschleifer-Meister" in Berlin.

Im Jahre 1997 kaufte Friedhelm Hänsch von seinem bisherigen Arbeitgeber die Werkstattbereiche Manuelle Schleiferei, Poliererei, Silberwerkstatt und Galvanik, die er ohnehin seit Jahren schon leitete. Im Einklang mit seinen langjährigen Kollegen und mit dem Ziel, sich auf das eigentliche Kernhandwerk zu konzentrieren, gründete er die "Altonaer Silber Werkstatt".


Die Vision der Altonaer Silber Werkstatt wurde im Team klar definiert: absolut kompromisslose Qualitätsarbeit, permanenter Ausbau des bereits sehr hohen Fachwissens, gepaart mit liebevoller stil- und materialgerechter Aufarbeitung. Auch die längst in Vergessenheit geratene Handwerkskunst des Flamm- oder Feuervergoldens wurde im Interesse der in Auftrag genommenen, zum Teil sehr antiken Gegenstände studiert, perfektioniert und zur neuer Blüte entwickelt.

Viele Arbeiten werden von uns mit den mittelalterlichen Techniken, jedoch mit dem Know-how und nach den Sicherheitsstandards des späten 20. Jahrhunderts geleistet. Der Qualitätsstandard der Altonaer Silber Werkstatt liegt am oberen Ende des höchsten Levels vom "technisch Machbaren".

Selbst schwierigste Aufarbeitungen und Ergänzungen an absoluten Unikaten sind keine Seltenheit mehr. Ein Wermutstropfen: Alle diese, meist wunderschönen und einzigartigen Kunstwerke die durch unser erfahrenen Hände mit viel Liebe aufgearbeitet und neu versilbert werden, sieht diese Generation der Altonaer Silber Werkstatt nicht wieder, jedenfalls nicht zum Aufarbeiten.

Dies ist die Kehrseite der Qualität.